Endspurt

Tag 77, 13.06.: Streckentauchen.

Der letzte Teil des Schwimmtest, der mir fehlte, war das Streckentauchen. Die Vorgaben von SSI sind, dass man mit Schnorchel, Flossen und Masken mindestens 25m taucht. Allerdings werden diese Vorgaben ständig aufgeweicht, damit jeder seinen Divemaster machen kann. Wir einigten uns darauf die 25m nur mit Maske zu tauchen. Ich trainierte also am Dienstagmorgen im Pool vom Prik Thai das Streckentauchen. Zunächst schaffte ich nur so 1,5 bis 2 Bahnen — der Pool ist etwa 8-10m lang. Also richtig schlecht. Aber dann fand ich die richtige Technik für mich — nicht zu viel beim Abtauchen ausatmen, sondern die Luft anhalten und erst dann, wenn der Atemreflex kommt, die Luft langsam ausatmen. Es ist auch größtenteils Kopfsache: Man denkt, man ertrinkt weil man keine Luft mehr hat, dabei kann es der Körper viel länger ohne Luft aushalten. Während ich trainierte, schaute mein Divemaster Instructor vorbei. Dann schaffte ich vier Bahnen in Folge. Genug um den Schwimmtest abzuhaken.

Am Nachmittag waren wir auf dem Boot. Es ging mal wieder zu Twins. Ich übernahm das Guiding und die Navigation für meinen Instructor. Es war ein super Tauchgang. Sogar eine riesige Schildkröte schwamm an uns vorbei. Ich achtete auch mehr auf meine Präsenz und den Kontakt zu meinem Instructor. Nicht, dass das gleiche wie am Sonntag passiert und er sich von dannen macht. Die Sicht unter Wasser war super und weit über 10m, sodass mir die Navigation auch spielend gelang. Ich führte um die beiden Pinnacles herum und fand den Weg zurück zum Boot. Im zweiten Tauchgang waren wir am Junkyard, ein künstliches Riff aus im Wasser versenkten Objekten. Dort wollten wir den Dunk’n Down durchführen, bei dem man unter Wasser sein Equipment, also das Jacket samt Tank und Atemregler, die Flossen, die Maske und den Bleigurt ablegt, nach oben taucht und dann in Freediving-Manier abtaucht und das Equipment wieder anlegt. Wir führten den Test auf 5m durch. Die Anforderung liegt eigentlich nur bei 3m und ist keine SSI-Anforderung sondern eine Anforderung, die die Tauchschule stellt. Ich legte alles ordentlich ab und platzierte es auf dem Sandboden. Dann tauchte ich hoch zur Oberfläche. Etwa 4-5 Abtauchversuche später brachen wir die Aktion ab. Ich kam nicht auf die 5m runter. Eigentlich eine erbärmliche Leistung. Aber auch hier mangelt es einfach nur an der Technik, ich war noch nie freediven. Mein Instructor brachte mir mein Equipment hoch an die Oberfläche, ich legte es wieder an und wir tauchten noch die Strecke zurück zum Boot. Auf dem Weg dorthin kartierte ich die Objekte unter Wasser indem ich die Objekte in ihrer Position auf meine Schreibtafel zeichnete.

Tag 78, 14.06.: Just for fun.

Am Mittwochmorgen sollte ich eigentlich meine praktische Prüfung für das Guiden haben. Allerdings wurde der Plan dann doch verworfen, denn mein Instructor und ich waren mit vier Fun Divern unterwegs und zwei davon waren erfahrenere Taucher. Wobei erfahren nicht bedeutet, dass sie gut tauchen können, sondern er ein Divemaster ist und sie eine Rescue-Taucherin und beide mehrere hundert Tauchgänge haben. Solches Klientel ist immer etwas schwieriger, denn solche Taucher sind von ihren eigenen Fertigkeiten zu sehr überzeugt und lassen sich nicht belehren. Daher wurde dann doch entschieden, dass ich einfach als Schlusslicht hinterher schwimme und nur einen Fun Dive mache. Da mein Instructor nur noch bis Freitag auf Koh Tao sein wird und die Zeit daher knapp war, ärgerte mich das. Denn so ging ein Tag für mich verloren.

Wir fuhren mit dem Frühboot in den Südosten von Koh Tao zu Shark Island. Mein Instructor übernahm das Guiden. Schon beim Einstieg in das Wasser herrschte eine starke Oberflächenströmung vom Boot weg in Richtung des offenen Meeres. Nach dem Abtauchen in den Strömungsschatten von Shark Island wurde es besser. Witzig war, dass die beiden erfahrenen Taucher, die verheiratet sind, ein sehr schlechtes Buddy Team waren und vor allem langsam schwammen. Obwohl die Sicht mit 10m phänomenal gut war, konnte ich den Instructor ganz vorne nicht mehr sehen, weil ich immer schön hinter den beiden geschwommen bin. Die Lücke zwischen den beiden Buddy-Teams war einfach so groß. Und da will mir mein Instructor etwas von Gruppenmanagement erzählen? Gerade bei einer solchen Strömung sollte man immer etwas mehr aufschließen. Als wir an der Oberfläche waren, mussten wir dann auch noch gegen die Strömung schwimmen. Die beiden erfahrenen Taucher haben es nicht geschafft. Ein anderes Boot warf einen Schwimmkörper runter und sie hielten sich dort fest, ich wartete mit ihnen. Von unserem Boot aus warfen die anderen dann einen Rettungsring ins Wasser an welchem wir in Richtung unseres Bootes gezogen wurden. Im Debriefing vor dem Briefing für den nächsten Tauchgang sprach ich an, dass der Abstand zwischen den Buddy-Teams zu groß war und die Gruppe dichter beisammen bleiben soll. Mein Instructor relativierte das dann aber und sagte es sei in Ordnung gewesen. Traute er sich nicht die beiden etwas zu maßregeln? Mir brachte er in jedem Fall etwas anderes bei und schon 3m Abstand waren für ihn viel zu viel.

Den zweiten Tauchgang führten wir dann in Laem Thian durch. An dieser Divesite war ich noch nicht. Sie liegt im Osten von Koh Tao, etwa auf Höhe des Piers. Das heißt man muss vom Pier aus wirklich auf die andere Seite der Insel fahren. Laem Thian ist eine sehr felsige Bucht mit vielen dunklen Höhlen und Ritzen. In diesen Höhlen und Ritzen verstecken sich gerne Rochen, Shrimps, Muränen und andere Tiere. Man könnte hier Stunden lang die dunklen Ecken untersuchen.

Am Abend habe ich die ersten Anzeichen einer Erkältung gespürt. Der Hals wurde kratzig und die Nase lief etwas. Ich verbrachte den Abend also ruhig, denn am nächsten Morgen musste ich wieder fit sein.

Tag 79, 15.06.: Tieftauchgang und Stresstest.

Am Donnerstag sind wir mit dem Frühboot zum Chumphon Pinnacle rausgefahren. Dort war ich nun seit ca. zwei Wochen nicht mehr tauchen und freute mich riesig darauf. Der Tauchgang sollte meine praktische Prüfung für den Spezial-Tauchgang sein. Man darf sich einen Spezialkurs aussuchen, zu welchem man einen Tauchgang leiten soll, zum Beispiel Nachttauchen oder Tieftauchen. Ich wählte Tieftauchen. Und in diesem Fall heißt tief, dass es runter auf 40m geht, wie in der Deep Dive Speciality.

Ich startete mit dem Tauchgangsbriefing. Das Briefing ist bei einem Tieftauchgang schon stark verschieden von einem normalen Briefing. Je tiefer man taucht, desto höher ist das Unfallrisiko. Man sollte deswegen die Schüler, die solch einen Kurs machen, darauf sensibilisieren. Weitere wichtige Faktoren sind die begrenzteren Nullzeiten, der erhöhte Atemgasverbrauch, die schlechtere Sicht und der möglicherweise eintretende Tiefenrausch. Auch ist das Risiko einer Dekompressionskrankheit allgemein höher, auch wenn man sich an alle Vorsichtsmaßnahmen wie den Sicherheitsstopp für 3 Minuten auf 5 Metern Tiefe hält.

Der Tauchgang selbst war sehr gut. Ich bin zielstrebig in die Richtung der 40m Tiefe getaucht. Das muss man auch, denn man hat sowieso nur 8 Minuten Nullzeit auf 40m Tiefe (d.h. man sollte laut den Tauchtabellen nicht mehr als 8 Minuten auf den 40m verbringen um die Gefahr einer Dekompressionskrankheit zu umgehen) und bereits beim Abstieg schwimmt man durch den 20-40m Bereich, wodurch man schon Nullzeit verliert und die 8 Minuten nochmal reduziert werden. Deshalb sollte man die maximale Tiefe schnellstmöglich, aber dennoch kontrolliert erreichen. Wir tauchten bis auf ca. 38m. Um diese Tiefe zu finden muss man schon etwas abseits des Pinnacles auf die Suche gehen. Die Sicht war auf 30m noch sehr gut, allerdings wurde sie immer schlechter, sodass ich entschied, dass die 38m ausreichen. Ich zeigte die Auswirkungen des Drucks indem ich eine Packung Nüsse aus meinem Jacket zog. Die Tüte ist total plattgedrückt weil die Luft darin komprimiert ist. Die Farbe verändert sich auch, was ich durch Anleuchten mit einer Taschenlampe sichtbar gemacht habe. Wir verließen den tiefen Bereich dann auch gleich und ich führte die beiden noch etwas um den Pinnacle.

Dann kam das vernichtende Urteil, dass mein Briefing zu Lückenhaft war. Meinem Instructor fehlte, dass ich die Symptome und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Dekompressionskrankheit sowie die Einleitung der Rettungskette erläutere. Der Tauchgang war super, an dem Briefing musste ich allerdings noch arbeiten. Das heißt den Tieftauchgang würde ich noch mal wiederholen müssen.

Im zweiten Tauchgang waren wir am Green Rock. Dieser Tauchgang war keine Prüfung sondern nur eine weitere Übung für das Guiden. Die Herausforderung dabei war, dass ich bisher nur zwei Mal an dieser Divesite war und mich daher noch nicht so gut auskannte. Mit der Karte auf meinem Zeichenbrett meisterte ich aber auch dieses Hindernis und fand auch den Weg zurück zum Boot. Ein super Tauchgang! Ich war auch froh, dass ich trotz meiner Erkältung tauchen konnte und der Druckausgleich noch so gut funktionierte, dass ich bis auf 40m tauchen konnte.

Am späten Nachmittag gegen 16 Uhr sind wir zu dritt, mein Instructor, ein anderer DMT und ich, von der Tauchschule aus in das Wasser am Sairee Beach. Wir suchten eine Sandfläche und verbrachten fast eine Stunde kniend im Sand. Wir schlossen die Prüfung der Tauchfertigkeiten ab. Außerdem hatte ich einen erneuten Versuch für den Dunk’n Down. Dieses Mal nur auf 3m Tiefe. Aber ich übte auch im Pool den Duck Dive. Und so klappte es nun auch mit dem Abtauchen beim Dunk’n Down. Allerdings habe ich beim Abtauchen den Druckausgleich vergessen und erst als ich am Grund war den Druck auf den Ohren gemerkt. Dann tat der Druckausgleich etwas weh. Ich schnappte mir zuerst den Atemregler vom Jacket. Denn Luft ist unter Wasser das wichtigste. Dann griff ich nach der Maske und wollte diese als nächstes anlegen. Ich merkte allerdings wie mich die Luft in meiner Lunge, die ich aus dem Atemregler atmete, etwas auftrieben ließ. Also legte ich die Maske nochmal weg und legte zuerst den Bleigurt an. Als ich den Bleigurt angelegt hatte, folgte sogleich die Maske. Ich blies die Maske aus und ab dann war es kinderleicht: Nur noch das Jacket und die Flossen anziehen. Geschafft! Der Dunk’n Down ist bezeichnend für die steile Lern- und Fertigkeitenkurve, die ich in der vergangenen Woche hingelegt habe. Ich habe an meinen Schwächen gearbeitet und mich kontinuierlich verbessert. Als letzten Test führten wir noch den Stresstest durch. Unter Wechselatmung, d.h. wir atmen zu zweit aus nur einem Tank, sollten der andere DMT und ich unser Equipment tauschen: Maske, Flossen und die beiden Jackets. Während wir noch aus dem einen Jacket bzw. dem daran befestigten Tank wechselhaft atmen. Der andere kam mit der Wechselatmung irgendwie nicht so gut klar. Normalerweise ist das Muster Einatmen – Ausatmen – Einatmen, und dann gibt man den Atemregler wieder ab. Er hat das Muster aber immer verlängert. Irgendwann habe ich ihn dann einfach atmen lassen und währenddessen in Ruhe meine Flossen ausgezogen. Wir haben es aber geschafft. War nur ein merkwürdiges Gefühl, ein fremdes Equipment zu tragen. Zum Glück haben mir die Flossen überhaupt gepasst.

Tag 80, 16.06.: Praktische Prüfung.

Am Freitagmorgen waren wir wieder auf dem Boot. Der erste Tauchgang war wieder am Chumphon Pinnacle und meine praktische Prüfung. Das heißt ich musste meinen Instructor und den anderen DMT guiden. Wir gingen dieses Mal aber nicht auf 40m runter, der Tauchgang war kein Spezialtauchgang. Das Bootsbriefing, das Tauchgangsbriefing und der Tauchgang selbst waren eine runde Sachen. Daher habe ich den praktischen Teil auch bestanden.

Der zweite Tauchgang war dann am White Rock, aber wir waren nur noch zu zweit, der DMT und ich. Im Tauchgang fanden wir etwa 6-7 Blaupunktrochen, darunter ein Baby, und 2-3 Weißaugenmuränen. Es war ein schöner Tauchgang, aber mehr mit Fun Dive Charakter.

Nachdem wir in der Tauchschule angekommen sind, hieß es Abschied nehmen von meinen Instructor. Er reiste schon ab Richtung Frankfurt, wo wir uns wiedersehen werden. Er hat mich in den letzten ca. zwei Wochen viel gefordert aber mir auch viel beigebracht. Leider haben wir meinen Divemaster zusammen nicht ganz fertig bekommen, denn den Tieftauchgang muss ich noch mal wiederholen. Ich danke ihm für die gute Zeit und vor allem für die Hilfe während meines Fiebers.

Apropos Fieber. Ich war von meiner Erkältung, die seit Mittwoch anhielt, immer noch so gebeutelt, dass ich mich am Nachmittag nach einer Dusche einfach ins Bett legte und einen vierstündigen Mittagsschlaf machte. Dann traf ich die Gruppe gegen 19 Uhr in der Maya Bar. Ich erfuhr, dass ich am Samstag wieder auf dem Frühboot bin um meine Defizite aufzuholen.

Tag 81, 17.06.: Defizite beseitigen.

Wie gesagt war ich am Samstag wieder auf dem Frühboot um den Tieftauchgang auf 40m zu wiederholen, mit einem anderen Tauchlehrer. Ich arbeitete an meinem Tauchgangsbriefing und nahm die fehlenden Aspekte auf. Das Briefing habe ich niedergeschrieben und zum Feedback an meinen Instructor geschickt, der am Vortag abreiste. Es konnte also nichts mehr schief gehen beim Briefing.

Wir fuhren für den ersten Tauchgang zum Hin Wong Pinnacle im Nordosten von Koh Tao. Aufgrund des starken Wellengangs am Morgen sparten wir uns die Wackelpartie zum Chumphon Pinnacle. Der Wind kam vom Westen, daher sollte die Ostseite der Insel ruhiger sein. Das einzige Problem war nur, dass ich dort noch nie war und die Divesite nicht kannte. Dann sollte ich dort auch noch guiden. Ich zeichnete die Karte zwar wieder auf meine Zeichentafel, allerdings ist die Divesite relativ komplex.

Das Tauchgangsbriefing war nun so, wie es mein Divemaster Instructor wünschte. Allerdings sagte der neue Tauchlehrer, dass die Aspekte, die ich noch auf Wunsch meines Divemaster Instructors aufnahm und wegen denen ich den Tauchgang nicht bestanden habe, nicht in das Briefing gehören würden. Jeder hat hier seine eigenen Vorlieben.

Beim Tauchgang selbst machte ich allerdings drei Schritte rückwärts. Zuerst sagte der Tauchlehrer, er wolle nicht auf die 40m gehen. Dann hielt er sich nicht an Abreden aus meinem Briefing: Wir machten keinen ordentlichen Buddy-Check, obwohl wir beide Buddys waren, und er sprang zuerst in das Wasser, wobei der Guide eigentlich immer zuerst in das Wasser geht. Als ich noch auf dem Boot war, war er schon 30m vom Boot weg. Spätestens da hatte das ganze für mich keinen Prüfungscharakter mehr, sondern fühlte sich an wie ein Fun Dive. Unter Wasser ging es dann weiter. Er suchte so gut wie nie Blickkontakt zu mir, war nur mit seiner Kamera beschäftigt. Zwar kommt man als Guide auch in so eine Situation mit Fun Divern und man muss diese dann freundlich etwas zurecht weisen, allerdings verzichtete ich darauf. Es wirkte auch mich einfach so, als ob er nicht daran interessiert war, dass ich ihn guide, denn er ist schließlich ein Tauchlehrer mit Zigtausend Tauchgängen. Trotz dass ich noch nie am Hin Wong Pinnacle war, lief die Navigation überraschend gut und ich fand auch das Boot wieder.

Im zweiten Tauchgang waren wir wieder in der Bucht Laem Thian. Auch hier machte ich das Briefing und führte unter Wasser. Der Tauchlehrer handelte aber mit der gleichen Egalität. In der Nachbesprechung der beiden Tauchgänge in der Tauchschule kreidete er mir mein Verhalten dann natürlich an. Für ihn hatten die Tauchgänge zu viel Fun Dive Charakter und ich war nicht strikt genug im Führen, sondern ließ ihm zu viel Spielraum die Richtung zu beeinflussen. Deshalb gingen wir um 14 Uhr noch mal vom Strand aus in das Riff am Sairee Beach tauchen, wo ich es besser machen sollte. Eben so wie in der praktischen Prüfung beziehungsweise an den Vortagen, wo mein Guiding schon sehr souverän war. Also machte ich wieder das Tauchgangsbriefing und wir gingen tauchen. Das Wasser war leider aufgrund der Ebbe mal wieder sehr flach und wir mussten ein gutes Stück rausschwimmen, bis wir auf eine Tiefe von 4m kamen. Hinzu kam, dass die Sicht ziemlich bescheiden war und das Wasser total eingetrübt war von dem ganzen Sand, der durch die Wasserbewegung aufgewühlt wurde. In diesem Tauchgang zeigte ich mehr Präsenz, weil ich es auch nicht als Fun Dive wahrnahm. Das Feedback vom Tauchlehrer war entsprechend viel besser.

Nach den drei Tauchgängen war ich ziemlich hungrig, ging zunächst eine Kleinigkeit essen, fuhr heim und duschte. Gegen 19 Uhr war ich dann wieder in der Tauchschule, wo ich den Chef traf. Ich fragte ihn, wie es nun weiterging. Es fragte mich, ob ich nichts mit dem Tauchlehrer für morgen ausgemacht hätte. Nein, haben wir nicht. Der Chef rief ihn also an und verschwand im Büro. Zwei Minuten später war er wieder da und fragte mich, ob ich die gute oder die schlechte Nachricht zuerst hören wolle. Ich wählte die schlechte Nachricht zuerst: Es gäbe für morgen nichts für mich zu tun. Er verkündete sogleich auch die gute Nachricht: ICH BIN FERTIG UND BIN DIVEMASTER! 🎉🎓 Das hat mich in diesem Moment so überrascht, dass ich etwas gebraucht habe um es zu realisieren. Wir feierten das mit einem kleinen Umtrunk in der Maya Bar nebenan und zogen später noch ein bisschen um die Häuser. Aber die richtige Abschlussfeier kommt noch nächste Woche, wenn der ganze Papierkram durch ist und ich offiziell zertifiziert bin. Der andere DMT ist ebenfalls fertig, wird auch zertifiziert und wir feiern beide Abschlüsse.

Ich bin froh, dass das Divemaster Programm nun ein Ende hat. Gerade die letzten beiden Wochen waren anstrengend, weil sie so durchgeplant waren. Hinzu kam noch die Erkältung. Für den Sonntagnachmittag bin ich noch auf das Boot eingeplant, allerdings nur für einen entspannten Fun Dive zum Hinterherschwimmen 😇 Die letzte Woche auf Koh Tao kann ich dann entspannt genießen. Montag in einer Woche geht mein Flug zurück nach Frankfurt, am Sonntag werde ich Koh Tao also daher verlassen. Mal sehen ob ich noch tauchen gehe, oder einfach am Strand liege und das Leben genieße oder mir noch die Insel etwas mehr anschaue. Wobei ich noch gerne eine Schnorcheltour machen würde und auch gerne noch einen Tauchgang am Sail Rock machen würde. Mal sehen.

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