PKT Diving Center

Nachdem ich Samstagmittags vom Norden der Insel Koh Phi Phi Don in den Süden gewechselt bin, suchte ich spontan eine Tauschule für einen Nachmittagstauchgang. So klapperte ich zwischen 12:30 – 13:00 Uhr etwa 7-8 Tauchcenter ab. Alle sagten mir es sei zu spät für den Nachmittagsdive. Bei der letzten Tauchschule, den Pricess Divers, empfahl mir aber eine Frau ich solle es doch mal bei dem PKT Diving Center direkt am Pier probieren, die sagen nicht nein.

So schaute ich beim PKT Diving Center vorbei und fragte ob ein Nachmittagstauchgang möglich sei. Und hier war es tatsächlich kein Problem. Das Boot fuhr um 14 Uhr los, also war noch genug Zeit noch mal ins Hotel zurück zu gehen und den Tauchschein, Bargeld und Badesachen zu holen.

Die Bootstour mit zwei Tauchgängen hat All-In, d.h. inklusive Equipment und Verpflegung, ฿2500 gekostet. Das Equipment war alt und abgenutzt. Ich bin zwar kein Experte in Tauchausrüstungen aber selbst ich habe gesehen, dass es in keinem guten Zustand war. Ein Mitarbeiter suchte mir das Equipment raus und packte es in eine Tasche. Die erste Brille die mir in die Hand gedrückt wurde war ein Witz. Die ursprünglich durchsichtig-weiße verwandelte sich in eine gelbbraune Farbe. Auf Nachfrage gab man mir dann doch eine bessere Brille. Auch das angebotene Rash Guard (Oberhemd) war noch so ein Witz, voll mit Löchern, und so entschied ich in meinem T-Shirt zu tauchen.

Zwar fragte man mich welches Tauchlevel ich habe und ich sollte es auch in den Liability-Wisch eintragen, aber niemand wollte tatsächlich meinem Tauchschein sehen. Etwas unorganisiert.

Das Boot mit dem wir rausfuhren war ein Longtail-Boot. Deshalb war es möglich mich so kurzfristig mitzunehmen. Hier lohnt sich die Fahrt schon bei ein paar Kunden. Wir waren 5 Kunden und 3 Guides auf dem Boot, wobei ein Guide, Brandon, und ich zusammen tauchten. An Bord des Longtail-Bootes gab es Wassermelone und Bananen. Dazu kostenloses Wasser. Außerdem konnten wir vor der Abfahrt zwischen Pad Thai und gebratenem Reis wählen, welches es zwischen den Tauchgängen zu Essen gab.

Auf der Fahrt bauten die Guides das Equipment für alle zusammen. Aus meiner Tauchausbildung auf Koh Tao kenne ich das so nicht, da durften die Schüler das selbst machen. Auf dem Longtail-Boot ist aber auch nicht gerade viel Platz, in der Mitte waren die Luftflaschen gestapelt, und es wackelte, daher war mir das recht. Die Tanks sind ja auch nicht gerade leicht. Dennoch war es ein leicht mulmiges Gefühl keine Kontrolle über den Aufbau zu haben.

Der Ausfall des Buddy-Checks hat das mulmige Gefühl verstärkt. Normalerweise kontrolliert man gegenseitig, ob die Ausrüstung sitzt, richtig zusammengebaut ist und ob Luft im Tank ist. Ich kontrollierte das dann selbst bevor wir in das Wasser sprangen.

Die beiden Dives waren super und auch das Team im Center ist sehr nett. Ich habe mich während des Tauchgangs nicht unsicher gefühlt. Wahrscheinlich hätte ich aber trotzdem, wenn es nicht so kurzfristig gewesen wäre, ein anderes Center gewählt.

Wer eine ausführliche Beschreibung von den Tauchgängen möchte kann meinen Blogeintrag zu den Tauchgängen im PKT Diving Center lesen.

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