Transfer nach Koh Phi Phi Don

Tag 22: Das beste kommt zum Schluss.

Heute hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Krabi Stadt. Es ging weiter auf die Phi Phi Islands, eine Inselgruppe die Teil der Provinz Krabi ist. Genauer gesagt auf die Insel Koh Phi Phi Don. Das beste kommt zum Schluss, die Insel soll traumhaft schön sein, wenn auch durch viel Tourismus geprägt.

Doch erstmal hieß an diesem Mittwochmorgen wieder alle Sachen zu packen. Obwohl viele Kosmetika die ich anfänglich mitnahm, z.B. Shampoo oder Sonnencreme mittlerweile (fast) aufgebraucht sind — in den bisherigen 21 Tagen schon zwei Flaschen Sonnencreme! — geht die Tasche trotzdem immer noch sehr schwer zu. Frühstück gab es im Hotel heute immer noch keins, also bin ich wie gestern zu May & Mark’s House um die Ecke. Hier bestellte ich Pancakes mit tropischen Früchten. Eigentlich bin ich nicht der Typ für Süßes, vor allem nicht zum Frühstück. Da die Pancakes als Bestseller angepriesen wurden, probierte ich sie dennoch. Dazu zwei Black Coffee. Der Kaffee ist hier sehr gut, vor allem nach dem vielen Instant Coffee der letzten Wochen in Thailand.

Die Pickup-Zeit für den Transfer nach Koh Phi Phi Don war für 9:30 Uhr am Hotel angesetzt. Das Taxi erschien erst um 9:50 Uhr. Dass man in Thailand geduldig seib muss, habe ich bereits gelernt. Wir machten noch Halt an zwei weiteren Unterkünften, der Pickup war nun rappelvoll mit Backpackern. Mit mir drei Deutsche, der Rest Englisch Native Speaker. Gegen 10:10 Uhr waren wir dann auch schon am Pier. Hier ging es durch den Check-In ca. 5 Minuten zu Fuß bis zum Boot am Pier. 10:30 Uhr war planmäßige Abfahrt, abgelegt haben wir 10 Minuten später. Der Transfer zum Pier auf Koh Phi Phi Don inklusive Taxi zum Pier in Krabi kostete ฿350. Die Buchung ging über mein Hotel, das Sleep Whale Express.

Um 12.15 Uhr sollten wir am Ton Sai Pier auf Koh Phi Phi Don ankommen. Gut ein Buch dabei zu haben, das die Transferzeit erträglicher macht. Oder man schreibt seine Blogeinträge während der Fahrt 🙂. Kurz vor Ankunft auf der Insel packte ich das Buch allerdings weg und ging auf das Sonnendeck um die Schönheit der Insel zu bewundern.

Allerdings trieben hier auch einige Plastiktüten im Meer. Es macht einfach total traurig. So ein schöner Ort und dann schwimmt Müll durch die Gegend. Man muss sich aber auch an die eigene Nase fassen. Denn auch ich kaufe Wasser in Plastikflaschen, die hier in Thailand in Plastiktüten verpackt werden. Immerhin verwende ich die Plastiktüten wieder, z.B. für die Dreckwäsche und entsorge sie wenn dann im Mülleimer und lasse sich nicht am Strand liegen.

Gegen 13 Uhr erreichte das Boot den Ton Sai Pier. Unter Deck herrschte Gedrängel am Gepäckstapel. 10 Minuten hatte ich mein Gepäck in der Hand. Kaum von Boot auf den Pier gestiegen, wurde jeder Tourist um ฿20 erleichtert, die auf Koh Phi Phi Don pauschal von jedem Tourist erhoben werden um den Erhalt und die Sauberkeit der Umwelt zu finanzieren. Ein paar Schritte weiter habe ich auch den Transfer für mein Resort gefunden. Um 13:30 sollt die Abfahrt zum Hotel sein. Wir warteten aber noch auf das Schiff von Phucket, das gerade ebenfalls einfuhr. Der Transfermensch gab mir zu verstehen, dass wir uns dann am Bankgebäude treffen auf das er deutete.

Irgendwann zu spät kam er dann auch an. Inzwischen hatten sich zwei andere Fahrgäste eingefunden. Wir liefen von der Ton Sai Bay 2-3 Minuten auf die andere Seite der Insel, zum Loh Dalum Beach. Die Insel ist am Pier wirklich nur ein paar Meter breit. Von dem Strand aus sollte es mit dem Longtail-Boot dann zum Hotel gehen. Das Hotel liegt im Phi Phi Village im Norden von Koh Phi Phi Don. Das Village ist nicht über Land, sondern nur über das Wasser zu erreichen. Um 13:55 Uhr waren wir in besagtem Boot. 14:05 Uhr war die Abfahrt. Die Fahrt mit dem Boot war schon Sightseeing genug. Während der Fahrt um die Insel hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Schönheit der Insel.

Um 14:20 Uhr kamen wir dann in der Loh Lana Bay mit dem Longtail-Boot an. Bei der Einfahrt in die Bucht habe ich ein kleines Video gedreht.

Wir stiegen aus und wie so oft üblich in Thailand gab es keine wirklichen Ansagen, was wir tun oder wo wir hingehen sollten. Ein paar Meter weiter stand ein Motorroller mit Anbau an der Seite. Ein Typ nahm unsere Koffer vom Boot und packte sie auf den Anbau des Motorrollers. Dann fuhr er ohne einen Ton zu sagen damit los. Allerdings nur 3m aus dem Sand heraus, dann sollten wir uns neben das Gepäck auf eine „Bank“ (war eher nur ein kleines Brett) setzen. Wir fuhren zu fünft samt dem ganzen Gepäck auf dem Ding Richtung Hotel. Sehr Abenteuerlich. Um 14:30 Uhr war ich dann endlich am Hotel.

Bei Ankunft im Zimmer gab es keinen Strom, somit auch keine Klimaanlage und kein fließendes Wasser aus der Leitung. Im Zimmer war es viel zu heiß, heißer als draußen und abkühlen im Bad ging ja auch nicht. Also floh ich an den Strand in der Loh Ba Kao Bay. Heute auch mit richtiger Badehose, frisch gewaschen. Ein wunderbarer Strand und auch nur wenige Menschen. Allerdings kommen hier auch regelmäßig Bootslieferungen an und zwei Traktoren fahren in das Wasser um die Lieferungen abzunehmen.

Irgendwann war es dann auch Zeit für das Mittagessen. Man muss sagen, dass zumindest das Phi Phi Village sehr teuer ist. Ob es nun daran liegt, dass es ein touristischer Ort und die Touristen ausgenommen werden, oder daran, dass das Village nur via Boot zu erreichen ist, selbst von Koh Phi Phi Don und dem Ton Sai Pier aus. Oder beides. Für zwei 1,5l Flaschen Wasser habe ich zum Beispiel ฿60 gezahlt. In Krabi gab es zuletzt ein Angebot: Zwei für ฿20. Auch das Mittagessen war doppelt so teuer wie in Thailand üblich. Für ein kleines Wasser, nackten Reis, Pad Pak Boong Fai Daeng (Fried Morning Glory) und Goong Pad Poong Karee (Gelbes Curry mit Shrimp) sind ฿390 für Thailand zu viel.

Pad Pak Boong Fai Daeng und Goong Pad Poong Karee
Pad Pak Boong Fai Daeng und Goong Pad Poong Karee
Zurück im Hotel ging auch der Strom wieder und ich konnte ein paar E-Mails abarbeiten. Zum Sonnenuntergang bin noch mal an den Strand in der Loh Ba Kao Bay. Die Sonne geht auf der anderen Seite der Insel unter, aber der Himmel hat sich Purpur gefärbt. Zudem war noch Ebbe. Das ohnehin schon flache Wasser wurde noch flacher und eine Sandbank tat sich 20m vor dem Strand auf.

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