Transfer von Koh Samui nach Krabi

Tag 20: Was eine Tortur.

Gestern habe ich erzählt, dass ich ein Transfer-Ticket gekauft habe. Jetzt kann ich das Geheimnis lüften: Es geht nach Krabi. Kurz nach 10:45 Uhr war der Lomprayah-Minivan wieder vor der Tür um mich aufzusammeln. Die Zeitvorgabe war zwischen 10:30 und 10:45 Uhr, also noch in Ordnung. Bereits um 11:10 Uhr kamen wir am Lomprayah-Pier auf Koh Samui an. Der Check-In für den Transfer öffnete allerdings erst um 12 Uhr. Die Fähre sollte sogar erst um 12:45 Uhr ablegen. Also hieß es zunächst warten. Zum Glück habe ich ein paar Bücher dabei, sodass die Wartezeit mit Lesen einigermaßen erträglich ist. Dann aber wurde der Check-In doch schon um 11:30 Uhr geöffnet. Die übliche Prozedur: Sticker mit dem Ziel auf’s Shirt kleben, ein Bändchen an dem Gepäck anbringen, natürlich das Ticket erhalten und in die Passagierliste eintragen. Wieder hinsetzen und weiterlesen.

Im übrigen schreibt Lomprayah zwar, dass man nur maximal 20kg Gepäck mitnehmen darf. Allerdings habe ich noch nie während meiner ganzen Transfers gesehen, dass ein Gepäckstück gewogen wurde. Natürlich sollte man keinen Schiffscontainer mit sich führen, das fällt das schon auf. Aber Übergewicht fällt sonst in der Regel nicht auf.

Lomprayah-Aufkleber für das Shirt
Lomprayah-Aufkleber für das Shirt
Gepäck mit Lomprayah-Bändchen
Gepäck mit Lomprayah-Bändchen

Gegen 12 Uhr wurden wir dann von der Check-In Halle den Pier runtergescheucht. Wieder warten, wieder lesen. So verging Minute um Minute bis um circa 13 Uhr die Ansage verrufen wurde, dass das Boot erst in 45 Minuten käme. Soweit ich das verstanden habe wurde wegen technischer Probleme mit der Klimaanlage ein Ersatzboot eingesetzt. Zum Glück hat sich mittlerweile auch ein motorisierter Street Food Stand (ein Motorroller mit angebautem Stand) am Pier eingefunden. Zeit für Street Food. Es gab undefinierbare, gegrillte Fleischbällchen. Die Verkäuferin konnte leider auch kein Englisch. Serviert wurde das ganze in einer Plastiktüte, genauer gesagt sogar in zwei Plastiktüten. Hauptsache viel Müll produzieren.

Street Food aus der Tüte
Street Food aus der Tüte

Irgendwann kam das Boot dann auch und legte kurz nach 14 Uhr in Koh Samui ab. Um 15 Uhr waren wir dann am Festland-Pier Don Sak. Bis das ganze Gepäck und alle Passagiere von Bord des Bootes waren dauerte es etwas. Anschließend musste alle noch ihren Transferbus finden. Um 15:15 Uhr fuhr unser Bus dann endlich los. Im oberen Stock in der letzten Reihe am Notausgang gab es viel Beinfreiheit. Man durfte den Sitzplatz dieses Mal frei wählen.

Beinfreiheit im Lomprayah-Bus
Beinfreiheit im Lomprayah-Bus

Gegen 18:20 Uhr erreichte der Bus das Lomprayah-Büro in Krabi. Für weitere ฿50 bot man einen Transfer zum Hotel an. Nach weiteren 20 Minuten am Lomprayah-Büro, gegen 18:45 Uhr, fuhr der Minivan dann auch endlich ab, vollbepackt bis unters Dach, kein Sitzplatz mehr frei.

Um 19 Uhr erreichte der Minivan mein Hotel in Krabi. Eeeeendlich! Fix und fertig! Den ganzen Tag unterwegs gewesen, nicht wirklich etwas vom Tag gehabt. Nichts gegessen, außer dem Bisschen Street Food und ein paar Bananen vom Vorabend. Dazu zu wenig getrunken. Alles was jetzt noch zählte war eine Dusche, einen Supermarkt für Wasser zu finden, und etwas zu essen. An diesem Abend war in Krabi wegen des Songkran (Thai Neujahr) ein Nachtmarkt, keine 50m von meinem Hotel entfernt. Zusätzlich fand 50m in die andere Richtung der reguläre Nachtmarkt statt. Genug Angebot an Obst und Street Food war also vorhanden. Auf dem Songkran Nachtmarkt kaufte ich Street Food, setzte mich vor die Bühne und lauschte der Live Musik.

Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich mich noch mit ordentlich Wasser eingedeckt. Außerdem habe ich ein Messer gekauft und im Hotel endlich meine Mango vom Vorabend gegessen. Als Nachspeise sozusagen.

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