Beachhopping auf Koh Phangan

Tag 17: Mit dem Roller über Koh Phangan.

Der Freitag startete mit einem Frühstück in meinem Hotel, dem Sun Moon Star Resort. Vom Restaurant hat man eine wunderbare Aussicht aus zweiter Reihe auf den Haad Yao Beach und das Meer. Zur Auswahl stehen mehrere Frühstücksmenü für ฿250 mit Toasts, Ei, und alle beinhalten einen kleinen Früchteteller mit lokalen Fruchtsorten.

Aussicht beim Frühstück im Sun Moon Star Resort
Aussicht beim Frühstück im Sun Moon Star Resort

Nach dem Frühstück habe ich im Hotelzimmer das Design meines Blogs etwas angepasst, dem aufmerksamen Leser ist es vielleicht aufgefallen 😉. Ich hoffe das Erscheinungsbild und die Benutzerfreundlichkeit sind dadurch besser geworden, gerne könnt ihr mir euer Feedback zusenden.

Direkt beim Hotel habe ich mir dann einen Roller gemietet. Die Besitzerin ist super freundlich (typisch thailändisch) und spricht auch gutes Englisch, der Rest des Personals leider nicht. Für ฿200 Miete und ฿40 für den ersten Liter Benzin habe ich einen Roller in sehr gutem Zustand erhalten. Als Kaution habe ich meinen deutschen Personalausweis, nicht den Reisepass, bei der Chefin hinterlegt. Sie fragte noch ob ich auch wirklich mit dem Ding umzugehen weiß. Als ich dann erwiderte, dass ich mit dem Roller unbeschadet schon über Koh Tao gefahren bin, hat sie nicht mehr an meinen Fahrkünsten gezweifelt. Wie gesagt, vor Thailand habe ich allerdings noch nie auf einem Roller gesessen, Nicht der beste Ort um das Rollerfahren zu lernen.


Ein kleiner Exkurs zum Verkehr auf Koh Phangan:

Die Thailänder bauen keine Serpentinen. In Schlangenlinien den Berg hochzufahren ist doch viel zu umständlich. Ergo führen die Straße straight bergauf und bergab. Die Roller haben auch einen größeren Hubraum (mehr Kubikcentimeter) als in Deutschland, sonst würde man den Berg wahrscheinlich nicht hochkommen. Mit deutschem Autoführerschein darf man die Teile auch eigentlich gar nicht fahren. Man sollte daher vorsichtig und nicht zu schnell fahren. Vor allem weil die Pickup-Taxis mit einem Affenzahn über die Bergkämme entgegen geprescht kommen.

Die größte Bedrohung im Straßenverkehr auf Koh Phangan sind meiner Erfahrung nach aber die streunenden Hunde. Die rennen manchmal einfach von links nach rechts über die Straße, ohne vorher zu schauen ob Du mit Deinem Roller angefahren kommst. Man sollte also immer bereit sein zu bremsen und wenn man einen Hund an der Straßenseite sieht, das Tempo besser etwas drosseln. Auch wenn es zunächst nicht so aussieht kann der Hund in jedem Moment losrennen weil er auf der anderen Straßenseite einen Vogel oder einen anderen Hund gesehen hat.

Die Straßen sind generell in einem guten Zustand, je nach Gegend ist der Belag aber mal weniger gut oder es liegt haufenweise Sand auf der Straße. Der Sand verbreitet vor allem wenn er nass ist eine höhere Rutschgefahr. Zudem sollte man immer auf die Straße vor einem achten, manchmal befinden sich darin tiefe Schlaglöcher.


Nun, ich bin also mit dem Roller am Hotel los Richtung Norden der Insel gefahren. Meine erste mehr zufällige Station war der Chaloklum Beach. Beim Vorbeifahren habe ich einen Strand gesehen und deshalb einfach mal Halt gemacht. Das Wasser an dem Strand, eigentlich generell im Golf von Thailand, ist so klar, dass man darin super die kleinen Fische in Strandnähe beobachten kann.

Kristallklares Wasser am Chaloklum Beach. Kannst Du den Fisch sehen?
Kristallklares Wasser am Chaloklum Beach. Kannst Du den Fisch sehen?

Am Strand habe ich einen jüngeren Mann gefragt, ob er ein Foto von mir machen könne. Ich fragte ihn woher er komme und was er hier auf Koh Phangan mache, er war offensichtlich kein Thailänder. Wir sind daraufhin immer tiefer ins Gespräch gekommen. Er kommt aus Polen und reist schon 1,5 Jahre durch Südostasien. Auf Koh Phangan sei er wegen dem Yoga seit nun 3 Monaten versackt. Wir tauschten unsere Gedanken über Gott und die Welt aus. Ganze zwei Stunden haben wir uns unterhalten. Währenddessen brannte mir die Sonne in den Nacken. Also langsam Zeit mal aus der Sonne rauszukommen. Ich verließ die neue Bekanntschaft und fuhr mit dem Roller weiter, Richtung Süden der Insel.

Chaloklum Beach
Chaloklum Beach

Im Süden, in Thong Sala, wo auch der Pier von Koh Phangan ist, habe ich bei einem Street Food Lokal halt gemacht.

Street Food Local in Thong Sala
Street Food Local in Thong Sala

Zum Essen bestellte ich (mal wieder) das Chicken Basil. Einfach göttlich! Und mit ฿70 für Street Food typisch auch super günstig.

Chicken Basil in Thong Sala
Chicken Basil in Thong Sala

Von hier aus fuhr ich weiter nach Haad Rin Beach, dem Strand an dem auch die Full Moon Party stattfand. Allerdings bin ich hier nur etwas durch die City gecruist und habe keinen Halt am Strand gemacht. Die Sonne senkte sich am Horizont schon und ich wollte nicht in Dunkelheit quer über die ganze Insel zurück ins Hotel fahren. Ich habe also etwas nördlich von Thong Sala am kleinen Zen Beach halt gemacht. Wie sich herausstellte ein teilweise FKK-Strand. Ich wusste nicht, dass es in Thailand FFK-Strände gibt und war der Meinung, dass solche auch verboten wären. Auf jeden Fall waren dort sowieso nur „Ausländer“, keine Thailänder. Für Thailänder wäre das wahrscheinlich auch zu untypisch.

Am Zen Beach habe ich noch die letzten Sonnenstrahlen vor Sonnenuntergang genossen und bin anschließend für eine Dusche zurück ins Hotel gefahren. Den ganzen Sand in der Hose loswerden. Danach bin ich noch zum Abendessen in ein anderes Street Food Lokal etwas südlich meines Hotels gefahren. Mama Pooh’s Kitchen. Der Service hier war schrecklich. Generell habe ich das Gefühl, dass der Service in Thailand langsam und schlecht ist. Man sollte also immer geduldig sein. Das Massaman Curry bei Mama Pooh war aber ausgezeichnet und das Warten wert.

Kleine Randnotiz: Koh Phangan hat wesentlich mehr Strände als hier vorgestellt, so zum Beispiel auch den Secret Beach oder den Haad Yao Beach, an denen ich die letzten Tage schon war. Manchmal ist es aber schwierig an den Hotelanlagen und Bungalows vorbei zum Strand zu kommen. Es gibt manchmal keine wirklichen Zugangsstraßen. Besonders im Nord-Osten der Insel gibt es keine befestigten Straßen. Mir fehlte einfach die Zeit alle Strände zu besuchen.

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