Bangkok

Ende März bis Anfang April war ich für ein paar Tage in Bangkok. Es war für mich die erste Reise überhaupt nach Asien und damit auch die erste Reise nach Bangkok. Allerdings blieb der richtige Kulturschock bei meiner Ankunft in Bangkok aus. Wenn man durch die belebten Teile der Stadt mit den vielen Lokalen und kleinen Läden läuft, kommen ein Bisschen Erinnerungen an El Arenal (den Ballermann) auf Mallorca hoch.

Kulturell gesehen bietet Bangkok als Hauptstadt Thailands eine ganze Menge. Über die ganze Stadt verteilt befinden sich Tempel, sogenannte Wats, wobei die berühmtesten Wats in Bangkok wahrscheinlich Wat Pho und Wat Arun sind. Auch der Königspalast Grand Palace mit seinem in das Gelände integrierten Wat und den prunkvollen Gebäuden ist ein atemberaubendes Bauwerk.

Der Verkehr in der Stadt ist zwar häufig von Staus geprägt, aber in welcher Großstadt ist das nicht der Fall. Und jeder, der sagt in Bangkok herrsche viel Verkehr, war z.B. noch nicht in Moskau. Dort sind die Dimensionen des Verkehrs mit teilweise 8-spurigen Straßen in der Stadt einfach viel größer. Die gelebte Praxis der Verkehrsregeln ist in Bangkok, eigentlich in Thailand allgemein, aber total verrückt. Und was ins Auge.. eher in die Nase sticht sind die vielen Verkehrsabgase. Sie machen die Hitze in der Stadt noch unerträglicher.

Im neuen Bangkok mit der Skyline und den Shopping Malls an der Sukhumvit Road befinden sich viele Rooftop Bars und Nachtclubs. Über das Nachtleben von Bangkok vermag ich mir nicht zu urteilen, denn ich habe es (noch) nicht ausprobiert. Nur im neuen Bangkok existiert ein öffentliches Verkehrsmittelnetz bestehend aus Skytrain und Metro, das schränkt die Mobilität gerade als Tourist etwas ein. Auch wenn das Taxi als europäischer Tourist nicht teuer ist, steht man doch ungerne mit dem Taxi im Stau. Das Taxi-Meter läuft im Stau ja auch weiter.

Die (Nacht)märkte Bangkoks empfand ich nicht als ein so besonderes Highlight. Man sollte sie dennoch mal erlebt haben. Im Nachhinein betrachtet waren sie viel zu voll und auch zu teuer. In anderen Städten Thailands gibt es diese Märkte auch, aber mit weniger Zulauf.

Kulinarisch bietet Bangkok natürlich sehr viel Auswahl. Am Straßenrand oder auf den Märkten findet man das typische Thai Street Food. Oftmals kommt man dabei sehr günstig weg, aber auch hier gibt es den einen oder anderen überteuerten Stand. Insbesondere rund um die Sukhumvit findet man auch viele Restaurants mit Western Food. Diese sind aber wesentlich teurer als das Thai Street Food. Alternativen zu Thai und Western Food bieten häufig arabisches oder indisches Essen.

Insgesamt ist Bangkok eine sehr internationale Stadt in der wirklich viele Nationen zusammenkommen. Es gibt hier viele Besucher aus dem arabischen und asiatischen Raum, aber genauso auch aus Europa und Amerika.

Wer die Hektik und den Dreck der Großstadt verkraften kann, wird in Bangkok zufrieden sein. Für mich war es etwas zu dreckig und zu warm um länger dort zu bleiben. Längerfristig ziehe ich Natur und Strand vor, oder zumindest eine Stadt in der man zwischen Stadt und Natur wechseln kann. Bangkok ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

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